Belbin

Wie sich Projektteams zu Spitzenteams der Zukunft entwickeln können

Teamrollen nach Belbin

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum viele Projektteams nur den Eindruck hinterlassen zu arbeiten, während andere Projektteams Projekte erfolgreich abschließen?

Wenn Projekte nicht funktionieren hängt es nicht nur von den Umständen ab, sondern vor allem auch von den beteiligten Personen, die in den Prozess eingebunden sind , um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Teamrollen nach Belbin

Belbin beobachtete in den 1970er Jahren verschiedene Persönlichkeitstypen in Teams und untersuchte die Auswirkungen derselben auf die Teamleistung. Dabei fand er acht unterschiedliche Teamrollen, die er 1981 zu seinem Modell zusammenfasste. Später erweiterte er sein Modell um eine neunte Rolle (der Spezialist). Belbin’s Modell der Teamrollen hat einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis effektiver Teamarbeit geleistet.

Belbin definiert die primäre Teamrolle als die, zu der eine Person am ehesten geneigt ist. Die Ersatzteamrolle ist die Rolle, zu der eine Person auch eine natürliche Beziehung hat, jedoch nicht so stark ausgeprägt wie zu der primären Teamrolle. Unter diesen Voraussetzungen kann ein ideales Team auch aus weniger als neun Mitgliedern bestehen. Das Wissen über die eigene Teamrolle(n) und die besonderen Fähigkeiten anderer Teammitglieder ermöglicht es, realistische Erwartungen an andere zu stellen und diese mit der Teamaufgabe abzugleichen.

Insgesamt teilte er die Rollen in drei Kategorien ein: handlungsorientiert, kommunikationsorientiert und wissensorientiert.

Handlungsorientierte
Rollen
Macher Umsetzer Perfektionist
Kommunikationsorientierte
Rollen
Koordinator Teamarbeiter Wegbereiter
Wissensorientierte
Rollen
Neuerer Beobachter Spezialist